Infodienst der Kampagne Stopp Steuerflucht 02.10.07
Geschrieben von jnwwebmaster am October 02 2007 18:42:28

Infodienst der Kampagne Stopp Steuerflucht    Nr. 72/07       02.10.07

Redaktion: Detlev von Larcher

 

 

1.       Richard Haimann hält die US-Krise für ein Vorspiel

 

2.       Viele Anleger verlieren das Vertrauen in den Dollar

 

3.       UBS stürzt im Subprime-Geschäft ab

 

4.       Hohe Renditen bei Anleihen?

 

5.       Steuertricks beim Fondssparen

 

6.       Biosprit braucht Unterstützung

 

7.       Steuersenkung als Wahlkampfthema in Sicht

 

8.       Schwarzbuch 2007 des Steuerzahlerbundes

 

9.       Steuerdiskussion in der Schweiz

 

10.    Dazu der Kommentar von Ursula Wyss

 

11.    Pauschalbesteuerung in der Schweiz wird kaum verändert

 

12.    Bei Anlagenlohnt es nicht .nicht nach Besteuerung zu entscheiden

 

13.    Seit 2004 Handel in Devisen um 70% gestiegen auf 3,2 Billionen US-Dollar

täglich

 

14.    ÖVP für KfZ-Steuer nach CO2 Ausstoß und für Tobin-Steuer

 

 

 

1. Die US-Krise ist nur ein Vorspiel

 

von Richard Haimann

 

Die gegenwärtige US-Eigenheimkrise könnte sich als laue Brise erweisen im

Vergleich zu dem Sturm, der sich gerade über einigen europäischen

Wohnimmobilienmärkten zusammenbraut. Ein weiterer Preiseinbruch bahnt sich

bereits an.   

http://www.ftd.de/boersen_maerkte/m

 

 

 

2. „Viele verlieren das Vertrauen in den Dollar“

 

/27. September 2007 /

Nach einem guten Lauf über mehrere Jahre kam es in den vergangenen Wochen sowohl

an den Börsen als auch an den Kreditmärkten zu zum Teil deutlichen Korrekturen.

Die Aktienbörsen zeigen sich volatil, der Dollar ist so schwach wie nie und so

erreicht der Euro am Donnerstag einmal mehr ein neues Rekordhoch zur

amerikanischen Währung. Das macht einige Anleger recht nervös. 

http://www.faz.net/s/Rub42AFB371C831

 

 

3. Absturz der UBS im Subprime-Geschäft

 

 

Die UBS wird im dritten Quartal einen Verlust von 600 Mio. bis 800 Mio. Fr. ausweisen. Dafür verantwortlich sind primär Abschreibungen in Milliardenhöhe im amerikanischen «Subprime»-Hypothekargeschäft. Dieser Einbruch kostet führende Manager die Stelle.

         

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/akt

 

 

4. Anleihen bieten hohe Renditen

 

Die Unsicherheit darüber, welche Spuren die aktuelle Finanzmarktkrise in den wird, hat die Kurse von Bankenanleihen in den vergangenen Monaten fallen und im Gegenzug ihre Renditen und Risikoaufschläge in die Höhe schnellen lassen. Viele Experten sehen deshalb jetzt gute Einstiegsmöglichkeiten bei Anleihen von Banken. 

 

http://www.handelsblatt.com/News/Vorso

 

5. Fondssparen nach der Steuerreform

 

Wer sich Investmentfonds zulegt, sollte sich auch mit der Besteuerung von Fonds

auskennen. Und gerade da hat sich durch die jüngste Steuerreform einiges

geändert. Lesen Sie, was sich genau geändert hat und wie Sie Steuern sparen können.

 

http://onwirtschaft.t-online.de/c/03/84/87/384872.html

 

 

 

6. Koalition will Biosprit-Branche retten

 

Die deutsche Biosprit-Branche steckt in einer Krise: Seit der Fiskus den als Biodiesel bekannten Rapsmethylester mit einer Energiesteuer belegt, ist der Preisvortel des Treibstoffs vom Acker an der Tankstelle dahin. Dass die Hersteller darben, hat nun auch die große Koalition gemerkt und denkt ans Gegensteuern. Doch der Finanzminister sperrt sich.


http://www.handelsblatt.com/News/P

 

7. Union plant Ende des Solidaritätszuschlags

 

Der Solidaritätszuschlag soll nach internen Plänen der Unions-Fraktion in der nächsten Legislaturperiode abgeschafft werden. Darauf verständigte sich                                                                                         nach Informationen des Handelsblatts kürzlich der Fraktionsvorstand der CDU/CSU.

   

http://www.handelsblatt.com/News/Politik/Deu

 

8. Steuergelder in Milliardenhöhe verschwendet

 

Berlin (AP) Der Staat hat in den letzten zwölf Monaten Unsummen an Steuergeld verschwendet. Rund 30 Milliarden Euro sind nach Schätzungen des Bundes der Steuerzahler in Fehlplanungen, zu teure Imagekampagnen sowie unnötige Reisen und Anschaffungen geflossen. Dies beklagte Verbandspräsident Karl Heinz Däke am Donnerstag in Berlin bei der Vorstellung des Schwarzbuchs  2007.                                                                                                            

http://de.news.yahoo.com/ap/20070927/tde-

 

9. SVP macht Druck, SP bremst

 

Die Parteien haben gestern im Nationalrat eine Auslegeordnung zur Steuerpolitik

präsentiert. Die Bürgerlichen preisen den Wettbewerb, die Linke redet gerechten

Steuern das Wort. Die Politikerhaben damit kurz vor den Wahlen ihre Positionen

zum Thema noch einmal unterstrichen.

 

http://www.tagblatt.ch/index.php?artikelxml=1

 

 

 

 10. Ursula Wyss: «Ruinöser Wettbewerb»

 

«Wenn Kantone, die nicht nur international, sondern auch im nationalen

 Vergleich in der Topliga mithalten können, ihre Steuern senken müssen, dann wird klar: Der Steuerwettbewerb stösst an seine Grenzen.                                        

http://www.espace.ch/artikel_427397.html

 

und:       http://www.nachrichten.ch/detail/288635.htm

 

 

11. Keine Neuerungen bei der Pauschalbesteuerung

 

Trotz dem Wirbel um die Steuerflucht von Johnny Hallyday nach Gstaad bleibt  bei der Pauschalbesteuerung in der Schweiz fast alles beim Alten.

                                  
http://www.20min.ch/day/story/21350716

 

Anlagebetrug

 

12. Verhängnisvolle Fixierung auf die Steuer

 

Die immer noch gern angeführten Steuerargumente sind weitgehend obsolet. Einmal

abgesehen von rechtlichen und moralischen Argumenten: Der Gesetzgeber hat legale

Steuersparmöglichkeiten weitgehend eliminiert und die Steuereintreibung

verschärft. Damit sind die Risiken viel größer geworden. Ärger mit dem Fiskus

lohnt zumeist die ganze Steuerschneiderei nicht. Zudem müssen selbst geringe

Verluste durch Betrug erst einmal wettgemacht sein.

 

Bei großen Vermögen stehen ausländische Banken gerne zur Verfügung, wenn es um

die legale steuerlich optimale Strukturierung des Vermögens geht. Hier ist

Know-How und Beratung vorhanden. Selbstgebastelte Lösungen tragen dagegen hohe

Risiken. Und bei kleineren Vermögen lohnt das Steuernsparen meist weder Risiko

noch Aufwand. 

http://www.faz.net/s/Rub48D1CBFB8D984684AF5F46CE28A

 

13. Nach der Zinssenkung ist vor der Zinssenkung

 

Daniel Kühn, Chefredakteur des Forex-Report.

 

Themenwechsel (oder auch nicht?): Neue Zahlen zum weltweiten Devisenhandel! Alle

drei Jahre ermittelt die Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) durch

Befragung von 64 Notenbanken das Marktvolumen. Und das Wachstum hat es wirklich

in sich: Seit der letzten Erhebung im Jahr 2004 explodierte der Handel in

Devisen um 70% auf 3,2 Billionen US-Dollar täglich! (3200 Milliarden!). Hinzu

kommen 2,1 Bio. US-Dollar in Derivaten, mit ähnlicher Wachstumsrate. Ich muss Ihnen wohl kaum erklären, dass die Wirtschaft nicht im selben Maße gewachsen

ist. Die Spekulation, hier mal völlig ohne moralische Wertung, ist die

dominierende Komponente im Devisenhandel, und das hat sich in den vergangenen

Jahren noch verstärkt. Und wird so bleiben, außer die Regierungen gehen

drastisch mit Waffen wie der Tobin-Steuer dagegen

vor.                                                      

http://www.wallstreet-online.de/nachrichten/nachricht/2161615.html

 

 

14. Die ÖVP-Perspektiven im Detail

 

Das Perspektivenpapier setzt sich für die Einführung einer weltweiten

Devisentransaktionssteuer, der *Tobin-Tax* , ein.  

http://www.wienerzeitung.at/D