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.ausgestrahlt-Newsletter

.ausgestrahlt-Newsletter

8. Juli 2009
Es schreibt: Stefan Diefenbach-Trommer

Liebe Freundinnen und Freunde,

was im und um das AKW Krümmel passiert, ist mehr als absurd: Fast zwei
Jahre lang ist der Reaktor außer Betrieb, weil im Zusammenhang mit und
nach dem schwerwiegenden Transformatorbrand zahlreiche Mängel offenbar
wurden. Die Atomaufsicht verlangt diverse Nachrüstungen und erlaubt
schließlich die Wiederinbetriebnahme - obwohl das AKW nicht auf dem Stand
von Wissenschaft und Technik ist.

Und dann: An. Aus. An. Wieder aus. Binnen zwei Wochen kommt es zu drei
Störfällen, zweimal muss der Reaktor dabei herunterfahren. Nach der
Notabschaltung am 4. Juli erklärt der AKW-Betreiber Vattenfall zunächst,
die Ursache nicht zu kennen. Dann räumt er ein, dass vorgeschriebene
Sicherheitseinrichtungen nicht vorhanden waren.

Offensichtlich ist das AKW Krümmel auch nach zwei Jahren Reparaturen und
Investitionen von angeblich 300 Millionen Euro nicht sicher. Alle
Prüfungen konnten weitere Störfälle nicht verhindern. In den zwei Jahren
Stillstand wurden Einzelteile wie schadhafte Ventile und Armaturen
erneuert, doch der Reaktor als Ganzes ist weiter alt - auch ein Computer
aus den 80-er Jahren wird mit neuer Festplatte nicht modern.

Offensichtlich ist auch, dass Vattenfall die riskante Technik nicht im
Griff hat und aus Fehlern nichts lernt. Um das Wiederanfahren nicht zu
verzögern ignorierte der Konzern bindende Sicherheitsauflagen der
Atomaufsicht. Vattenfall hat erneut bewiesen, dass ihm Profit wichtiger
ist als die Sicherheit der Bevölkerung. Alle drei neuen Störfälle weisen
Ähnlichkeiten zu früheren Pannen auf.

Und offensichtlich hat die Atomaufsicht komplett versagt, denn sie hat am
19. Juni die Wiederinbetriebnahme eines technisch mangelhaften Reaktors
eines unzuverlässigen Betreibers genehmigt.

Deshalb haben wir die E-Mail-Aktion an die Chefin der
schleswig-holsteinischen Atomaufsicht, Ministerin Gitta Trauernicht (SPD),
neu aufgelegt. Mehr dazu:

http://kruemmel.ausgestrahlt.de

Bitte mach mit, bitte sag es weiter! Auf der Aktionsseite kannst Du auch
Aktions-Postkarten an Frau Trauernicht bestellen!

Weitere Informationen rund um die Krümmel-Störfälle in unserem
Kampagnen-Logbuch:
http://www.ausgestrahlt.de/atom/info/log

Das AKW Krümmel ist ein Zeichen dafür, dass die Energieerzeugung durch
Atomkernspaltung ein nicht beherrschbares Unfallrisiko ist. Deshalb muss
endlich ernst gemacht werden mit dem Atomausstieg, und das heißt:
Atomkraftwerke abschalten.

Was wir gemeinsam dafür tun können, steht in diesem Newsletter:

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Inhalt
1. Stromkonzerne planen: Kohle und Atom
2. Hundert gute Gründe gegen Atomkraft
3. Mehr neues Material
4. Her mit dem Schrott!
5. Gedrucktes und Internet
6. Spenden

------------------------------------------------------------

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1. Stromkonzerne planen: Kohle und Atom
------------------------------------------------------------

Atomausstieg ja oder nein – das wird vor allem nach der Bundestagswahl
ausgehandelt. Vattenfall-Chef Josefsson hat der "Wirtschaftswoche" seinen
Wunsch-Deal verraten: Im Gegenzug für längere AKW-Laufzeiten will er für
neue Kohlekraftwerke die CO2-Endlagerung vorschreiben – allerdings erst
dann, wenn alle derzeit geplanten Kohlemeiler längst gebaut sind... Soll
heißen: Kohle und Atom sollen die Erneuerbaren Energien ausbremsen. Nicht
mit uns!

http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/wie-vattenfall-die-atomkraft-wieder-salonfaehig-machen-will-401145/print/

Natürlich geht es dabei nur um den Gewinn der Stromkonzerne. Das belegen
zwei aktuelle Studien. Die Landesbank Baden-Württemberg legt dar, dass
längere AKW-Laufzeiten zig Milliarden Euro Zusatzgewinne in die Kassen von
Vattenfall, RWE, E.on und und EnBW spülen würden.

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/wirtschaft/131555/index.php

Und das Öko-Institut (Darmstadt) zeigt, dass - anders als gerne behauptet
- längere AKW-Laufzeiten nicht zu niedrigeren Strompreisen führen.

http://www.handelsblatt.com/technologie/energie_technik/atomkraft-daempft-strompreise-nicht;2389351;0


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2. Hundert gute Gründe gegen Atomkraft
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Es gibt viele gute Gründe gegen Atomkraft. Die 100 wichtigsten haben die
Ökostromer von den Elektrizitätswerken Schönau mit Unterstützung von
.ausgestrahlt in einer handlichen Broschüre zusammengetragen, die in
keiner Hosen- oder Handtasche fehlen sollte.
http://www.ausgestrahlt.de/atom/shop/broschuere#gruende

Dazu gibt es eine fetzige Homepage mit E-Cards, Argumentationstrainer und
Atomspürhund.
http://www.100-gute-gruende.de

Übrigens - die sieben dümmsten Gründe für Atomkraftwerke präsentiert
gerade die Bild-Zeitung:
http://www.bild.de/BILD/politik/2009/07/08/atomausstieg/die-7-wahrheiten-ueber-unsere-energie.html


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3. Mehr neues Material
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Die Werbematerialien zur großen Anti-Atom-Demo am 5.9. in Berlin haben wir
nun auf einer Seite übersichtlich zusammengefasst:

http://www.ausgestrahlt.de/atom/shop/anti-atom-demo

Neu dabei sind:

Bonbons mit Anti-Atom-Sonne auf der einen Seite des Einwickelpapiers,
Demo-Termin auf der anderen Seite. Ein Beutel (1 kg, ca. 210 Bonbons)
kostet fünf Euro. Super für Infotische, Schulflohmärkte, Wartezimmer...

Minflyer zur Demo im Postkartenformat (A6) inklusive
Mini-Unterschriftenliste fürs richtige Abschalten.

Die Anti-Atom-Fahne: Im vorigen Newsletter angekündigt, ist schon die
Hälfte wieder weg. Aber keine Bange: Nachschub ist schon organisiert. Wo
die Fahne überall weht siehst Du hier:
http://www.ausgestrahlt.de/atom/help/flagge-zeigen

Aufkleber mit dem Demo-Termin gibt es ab Mitte Juli.

Ans Herz legen möchten wir Euch außerdem die inzwischen vier
Argumente-Broschüren von .ausgestrahlt zu den Themen Klimaschutz,
Atommüll, Krebs aus dem AKW und Uranabbau, sowie die oben erwähnten "100
guten Gründe gegen Atomkraft".
http://www.ausgestrahlt.de/atom/shop/broschuere

...sowie - immer aufs Neue aktuell - unsere Postkartenserie mit
Warnhinweisen; zum Beispiel "Vattenfall kann tödlich sein" vor einem Bild
des AKW Krümmel.
http://www.ausgestrahlt.de/atom/shop/postkarte


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4. Her mit dem Schrott!
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Wie modern und funktionstüchtig ist eigentlich Technologie aus den 70er
Jahren noch? Die Atomkraftwerke, die heute in Deutschland im Betrieb sind,
gingen zwischen 1970 und 1982 in Bau.

Wir suchen Geräte, die so alt sind: Unterhaltungstechnik (z. B.
Kassettenrekorder, Jukebox), Telefone (ja, Funktelefone gab es damals
schon!), Computer, Küchengeräte, Solarbänke, Autos und mehr. Hast Du so
etwas noch in Betrieb? Oder im Keller, auf dem Dachboden stehen?
Vielleicht im Gartenhaus Deiner Großtante?

Wir wollen diese moderne Technologie in einem Filmspot zeigen - wenn Du an
so einen Hauptdarsteller ran kommst, schick bitte eine Mail - gerne mit
Bild und Alter des Geräts - an info@ausgestrahlt.de


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5. Gedrucktes und Internet
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Während dieser Newsletter verschickt wird, ist auch unser Rundbrief in der
Post. Wenn Du ihn bestellt hast, sollte er bis Ende dieser Woche bei Dir
im Briefkasten sein. Im Rundbrief geben wir viele Tipps und Hinweise zur
Mobilisierung für die Demo am 5.9. Ab Donnerstag, 9. Juli, wirst Du diese
Tipps auch auf unserer Homepage finden - die dann frischer und
aufgeräumter aussehen wird.

Wir sagen herzlichen Dank an das Online-Netwerk Campact, das unseren
Internetseite bisher gehostet hat, und an Net4Media, die uns beim neuen
Auftritt unterstützen. In den künftigen Wochen werden wir unsere Seiten
Schritt für Schritt mit zusätzlichen Funktionen ausstatten. Zu Beginn
werden nicht alle Inhalte der bisherigen Seiten verfügbar sein - und
natürlich sind die Seiten in einer neuen Struktur angeordnet.


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6. Spenden
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Arbeit für einen echten Atomausstieg kostet neben Engagement auch Geld:
Porto für den Rundbrief, Druck von Infobroschüren, Programmierung des
Interntauftritts. Jede Spende hilft, diese Arbeit fortzusetzen - über die
Bundestagswahl hinaus. Unser Spendenkonto:
2009 306 400 bei der GLS Bank (BLZ 430 609 67)

Oder mit diesem Formular per Bankeinzug:
https://www.spendenportal.de/formulare/spendenformular.php?projekt_id=8667

Für SEPA-Überweisungen aus dem Ausland:
BIC: GENO DEM1 GLS
IBAN: DE51 4306 0967 2009 3064 00


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Informationen zwischen den Newslettern im Aktions-Logbuch:
http://www.ausgestrahlt.de/atom/info/log
Kürzer und öfter per Twitter:
http://twitter.com/ausgestrahlt
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Vorherige Newsletter nachlesen:
https://listi.jpberlin.de/pipermail/ausgestrahltnews/
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.ausgestrahlt ist eine Mitmachkampagne gegen Atomenergie.
http://www.ausgestrahlt.de
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