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Amnesty macht Schule

Benno Fürmann, Koordinatoren und Schülerinnen des Projekts

Benno Fürmann, Koordinatoren und Schülerinnen des Projekts "Schule ohne Rassismus": © Jens Liebchen

Amnesty macht Schule

Hier ist er aufgewachsen. Hier ist er selbst zur Schule gegangen. Benno Fürmann sitzt konzentriert zwischen gut 30 SchülerInnen der 8. bis 11. Klasse des Hermann-Hesse-Gymnasiums in Berlin-Kreuzberg und fragt: "Wie ist das eigentlich, wer bestimmt in Deutschland, welcher Flüchtling Schutz bekommt und hier bleiben darf? Und anhand welcher Kriterien stellt er das fest?"

Asyl-Workshop an Kreuzberger Schule

Der Asyl-Workshop, den Benno Fürmann und Amnesty International zum Projekttag "Schule ohne Rassismus" am Hermann-Hesse-Gymnasium in Kreuzberg initiiert haben, ist gut besucht. Gut 30 SchülerInnen beteiligen sich an den lebhaften Diskussionen. Viele SchülerInnen haben einen Migrationshintergrund, einige sogar selbst Erfahrung mit Asylverfahren gemacht oder Angehörige, die von Abschiebung bedroht waren. Sie sind neugierig - sowohl was das Thema, aber auch, was den berühmten 'Mitschüler' angeht.

Schüler fragen Amnesty-Asylexpertin Wiebke Hennig

"Was ist, wenn die Supermarktkassiererin die Brotmarken eines Asylbewerbers nicht als Zahlungsmittel akzeptiert? Darf sie das einfach ablehnen?", fragt ein Schüler. Wiebke Hennig schüttelt den Kopf: "Nein, sie ist eigentlich verpflichtet, die Marken zu akzeptieren." Wiebke Hennig ist Asylexpertin bei Amnesty International und weiß so ziemlich alles über Asylrecht und Flüchtlingsschutz.

Das Thema europäische Asylpolitik ist facettenreich. Wiebke Hennig bringt den SchülerInnen anhand von Einzelfällen nahe, warum Flüchtlinge überhaupt den lebensgefährlichen Weg nach Europa auf sich nehmen, aus welchen Ländern sie kommen und unter welchen Voraussetzungen sie bleiben dürfen. Die Jugendlichen erfahren Details über das Leben in Asylbewerberheimen und warum sich Amnesty für einen besseren Flüchtlingsschutz einsetzt. Sie erfahren, dass Amnesty von der Bundesregierung konkrete Maßnahmen fordert: Sie soll ein nationales Resettlement-Programm einrichten und sich verpflichten, jährlich eine bestimmte Anzahl Flüchtlinge im Rahmen dieses Programms aufzunehmen.

Benno Fürmann macht sich stark für Menschenrechte

"Gemeinsam mit Amnesty versuchen wir Jugendliche auf Probleme aufmerksam zu machen, die auf den ersten Blick fern von ihrem Alltag sind. Rassismus und speziell die Probleme, mit denen Flüchtlinge in Deutschland und anderswo konfrontiert werden, sind aber Themen, die unser ständiges Engagement fordern. Die Kreuzberger Schüler gehen mit gutem Beispiel voran. Sie beweisen tagtäglich, dass das Zusammenleben von verschiedenen Kulturen gut funktionieren kann," sagt Benno Fürmann. Er macht sich seit langem mit Amnesty für die Menschenrechte stark und engagiert sich an seiner ehemaligen Schule gegen Rassismus.

Der Einsatz zahlt sich aus: Die positive Resonanz und Diskussionsbereitschaft der Schüler beweist ihr aktives Interesse für Menschenrechte - ein Thema, das jeden etwas angeht.

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